Freier Auslauf muss sein | Rat Hund Tat
Freier Auslauf muss sein

Freier Auslauf muss sein

Dass Hunde sich körperlich auslasten sollen, steht außer Frage. Jeder Hundehalter weiß, dass sie nicht nur für ihr »Geschäftchen« vor die Tür gehen wollen.

Doch nur, wer seinen Hund mit Spiel, Spaß und Spannung in Bewegung bringt und hält, wird Zuhause einen glücklichen zufriedenen und unauffälligen Hund sein Eigen nennen können. 

Vergleicht man eine Mensch-Hund-Beziehung mit einer Ehe, in der die Partner keine Gemeinsamkeiten haben und nicht mehr miteinander reden, da man sich ohnehin nicht versteht oder nur streitet, ist das Scheitern dieser Verbindung vorprogrammiert. Ähnlich verhält es sich zwischen Mensch und Hund. Der Unterschied hierbei ist, der Hund kann nicht ausziehen. Sind Mensch und Hund an diesem Punkt angekommen, gehen die beiden bei einem Spaziergang eher zufällig den gleichen Weg. Doch jeder ist mit sich, seinen Gedanken und seinen Aktivitäten beschäftigt.

Die Quantität der Bewegung gerät in den Vordergrund, die Mensch-Hund-Beziehung entwickelt sich zu einer Zweckgemeinschaft.

Achtet der Mensch auf die Qualität der Bewegung und Beschäftigung, und das ist in der Praxis weit weniger kompliziert und zeitaufwendig, wie mancher Hundehalter vermutet, kann sich dadurch eine beispielhafte Zusammengehörigkeit entwickeln. Die meisten Hunde lieben die Interaktion mit ihren Menschen.

Beobachtet der Hundebesitzer seinen Hund, erkennt er rasch, wo seine Talente und Ambitionen liegen.

Unterschiedliche Suchspiele, balancieren über Baumstämme, Konzentrationsübungen und bei all dem können sämtliche Grundsignale wie sitz, down, bei oder stopp integriert werden. Nach einer derart gestalteten Freizeitaktion wird der Hund müde heimkommen und sich froh und dankbar  auf seinem Plätzchen oder in seiner Bench einkuscheln.

Hundebesitzer, die das erlebten und verstehen, wissen längst, dass nicht der Auslauf des Hundes das Quantum Glück bringt.

Balancieren über Baumstämme

Balancieren über Baumstämme

Hunde bewegen sich zielgerichtet, betreiben aber keinen Ausdauersport.

Brauchen die Menschen selbst ein wenig mehr Bewegung als geistige Auslastung, können sie diese, ohne schlechtes Gewissen haben zu müssen, vor oder nach der Gassirunde erledigen. Denn ist der Mensch zufrieden, wird er mit Ruhe und Fröhlichkeit seine Aufmerksamkeit dem Hund zukommen lassen. Und wurde der Hund zuvor zufrieden gestellt, kann  der Mensch sich ganz seiner persönlichen Auslastung widmen.

Jeder Hundebesitzer sollte einmal ausprobieren, wie schön Veränderungen sein können.

Statt spazieren gehen und den Hund sich selbst überlassen, gemeinsam mit seinem Hund durch die Natur streifen und Feld, Wald und Wiesen erkunden. Es gibt so viel zu entdecken. Das ist zu zweit weitaus erfreulicher als allein und stärkt eine innige Mensch-Hund-Beziehung.

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