Rassehunde Beschreibung | Rat Hund Tat
Rassehunde Beschreibung

Rassehunde Beschreibung

Bei unserer Beschreibung von Rassehunden lösen wir uns von den typischen Einteilungen nach FCI und VDH. Die Gruppierung erfolgte nach ihren ursprünglichen Aufgaben.

Um die charakteristischen Eigenschaften der Hunde zusammenfassen zu können, ist hier die Einteilung nach deren Funktionalität maßgeblich. Die Zuordnung der Rassen in die einzelnen Gruppen resultiert aus der ursprünglichen Aufgabe und heutigen Nutzung der einzelnen Hunde. Basierend darauf erscheinen einige Rassen in mehr als einer Gruppen.

  1. Gruppe - Hirtenhunde: Rassen, die mit und am Vieh gearbeiteten haben und es zum Teil heute noch tun.
  2. Gruppe - Jagdhunde: Rassen, die den Menschen bei der Jagd nach Wildtieren unterstützen.
  3. Gruppe - Urtypen: Rassen, die multifunktionell für den Menschen waren oder heute noch sind.
  4. Gruppe - Offensivhunde: Rassen, deren Funktion prägnante Wesensmerkmale notwendig machte.
  5. Gruppe - Gesellschaftshunde: Rassen, die zur Erfüllung menschlicher Bedürfnisse gezüchtet wurden.

Innerhalb einiger Rassegruppen erfolgt eine weitere Aufgliederung, da die Spezifizierung der Aufgabenstellung eine genauere Beschreibung der individuell Rassen erfordert. Eine Spezialisierung der Hunde entwickelt sich durch die selektive Zucht, die charakteristische Eigenschaften hervorhebt. Siehe hierzu auch Instinkte des Hundes.

Bei sogenannten Show-Linien versucht die Zucht, ursprünglich geschätzte Talente zu dezimieren, um die Rassen gesellschaftsfähiger und familientauglicher werden zu lassen. Auf den Instinktkreis des Hundes ist der Einfluss gering, dennoch zeigen die Hunde beispielsweise weniger Hütesequenzen, das typische Vorstehen, weniger Spurlaut oder Ähnliches.

Eine individuelle Betrachtung des Hundes, gleich, welcher Rasse er angehört, ist unausweichlich.

Denn es gibt reinrassige Charaktertypen, die nur optisch ihre Identität erhalten. Sie zeigen nicht im Geringsten, was für die Rasse spezifisch ist. Derart gibt es Border Collies, die kein Talent und Interesse am Hüten haben, dafür sind sie Experten in der Spurensuche. Windhundrassen, die olfaktorisch (mit der Nase), statt optisch (mit den Augen) arbeiten oder Beagle, deren Nase sich nicht im permanenten Erdboden-Kontakt verweilt. Bei den Ausnahmeerscheinungen unterscheidet sich lediglich die Art und Weise des Handelns, jedoch nicht der Grund dafür.  Bei dem hier genannten Border Collie ist und bleibt der Jagdinstinkt entscheidend. Er nutzt ihn nur nicht für die Hütearbeit sondern für die Spurensuche.

Informationen über die Gruppenzugehörigkeit, den dazugehörigen Eigenschaften und der Instinktkreis eines Hundes kann Hundebesitzern bei der Wahl einer sinnvollen Beschäftigung helfen. Darüber hinaus geben sie Auskunft über erzieherische Anforderungen.

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