Gesellschaftshunde | Rat Hund Tat
Gesellschaftshunde

Gesellschaftshunde

Die Gesellschaftshunde erfüllen das Kindchen Schema in Perfektion: Kleiner Kopf, Stupsnase und Knopfaugen. Im Kleinformat geboren genießen die Hunde dieser Gruppe ein Luxusleben als Sozialpartner des Menschen.

Schon zu historischen Zeiten wärmten Gesellschaftshunde die Adelsfrauen in den zügigen Palästen und dienten den Perückenträger als Floh- und Läuse-Magnet. Im Tibet wurden sie verehrt, in Asien galten sie als Palastschmuck, den Seefahrer dienten sie als Gastgeschenke und so verbreiteten sich über die ganze Welt.

Die Hunde mit dem sonnigen Gemüt besitzen einen ausgesprochen großen Charakter. Ihre Instinktbereiche sind ebenso ausgeprägt, wie bei allen anderen Rassen auch. Denn auch sie, obwohl sie so klein sind, entspringen fast alle dem gleichen Genpool wie die großen Hunderassen.

Die Ursprünge einzelner Rassen der Kategorie sind vielfältig.

Fast jede Rasse erzählt ihre eigene Geschichte. Überwiegend galten und gelten sie als reine Lebensbegleiter. Bei der selektiven Zucht geht es dem Menschen weniger um die Anpassung der Instinktbereiche, sondern vielmehr um die Optik der Hunde.

Gezüchtet wird, was häufig zum Leidwesen der Hunderasse ist, was dem Menschen gefällt.

Deshalb findet man bei den Gesellschaftshunden viele Rassen die zu den Qualzüchtungen gehören. Zu kurze Nase, zu lange Ohren, zu viel Fell, zu lange Körper, zu kleine Köpfe sind die Merkmale der Qualzucht.

Die Gesundheit und Fitness und damit verbunden ein ausgelassenes Hundeleben ist erheblich eingeschränkt. Einige Bassets haben so lange Ohren, dass sie beim Laufen darauf treten.

Hunderasse Basset als Welpe

Hunderasse Basset als Welpe

Durch die geringe Körpergröße der Gesellschaftshunde neigen die Menschen dazu, die Erziehung der Hunde nicht ernst zunehmen.

Auch wenn die Hunde bei schlechter bis gar keiner Erziehung kaum gefährlich werden können, handelt es sich dennoch um Hunde. Sie haben die gleichen Bedürfnisse, wie ihre großen Artgenossen und ein Recht auf Erziehung und vor allem geistige Auslastung. Die Rassen der Gesellschaftshunde sind sehr intelligent und lernfreudig und eigenen sich damit zu fast allen Beschäftigungsarten, die es auch für große Hunde gibt. Werden die Kleinen nicht erzogen und hundegerecht ausgelastet, können sie sich zu kleinen Nervensägen mit einem hohen Dominanzdisplay entwickeln.

Fast alle Gesellschaftshunde sind lebensustige fröhliche Hunde, die ihr jugendliches Verhalten bis ins hohe Alter mitnehmen. Einige wurden aus verschiedenen kleinwüchsigen Arbeitshunden, z.B. Solitärjäger, herausgezüchtet.

In einer weiteren Unterteilung befinden sich:

  • Bichons
  • Jagdhunde
  • Exoten und Asiaten
  • kleine Doggen
  • Pinscher, Schnauzer, Spitze
  • Terrier

Obwohl sie als Gesellschaftshunde deklariert sind, zeigen viele Rassen in ihrem Verhalten oftmals extremes Jagdverhalten oder Territorialität. Auch Misstrauen gegenüber Fremden ist nicht selten. Dieses Verhalten lässt sich sowohl auf ihre Genetik, als auch auf falsche Haltungsbedingungen zurückführen.

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