Selektive Zucht und Spezialisierung | Rat Hund Tat
Selektive Zucht und Spezialisierung

Selektive Zucht und Spezialisierung

Die Arbeitsweise der Hirtenhunde beruht auf deren Jagdverhalten.

Das umkreisen von Beute, das selektieren einzelner Tiere, das Treiben (Hetzen) und Stellen von Beute, all dieses Verhalten gründet auf dem Jagdverhalten der Wölfe.

Durch die Zucht hat der Mensch das Jagdverhalten der Hirtenhunde an seine Bedürfnisse angepasst. Dabei wurde der letzte Teil der Jagdsequenz, das Töten von Beute, soweit herausgezüchtet, dass besonders die Hütehunde unbedenklich an der Herde arbeiten können.

Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Hunde erforderten fein abgestimmte Instinktbereiche, die der Mensch in der Zucht über Jahrhunderte hinweg, akribisch selektiert hat. Obwohl alle Hunde dieser Kategorie Hirtenhunde sind, unterscheiden sich die einzelnen Typen erheblich in der Ausprägung ihrer Instinkte.

Durch die Spezialisierung einzelner Merkmale entstanden neue Hundetypen. Damit kann eine Unterteilung, entsprechend vergleichbarer Charaktere, innerhalb dieser Gruppe gemacht werden.

  • Hütehunde - sollen möglichst nur nach Anweisung des Hirten arbeiten. Ihre Art zu hüten ergibt sich aus ihrem Arbeitsumfeld.
  • Herdenschutzhunde - arbeiten selbstständig, ohne Hilfe des Hirten. Ihre Aufgabe beginnt meist dann, wenn der Mensch sich zur Ruhe begibt.
  • Treibhunde - arbeiten sowohl mit, als auch ohne den Menschen. Bei der Erfüllung ihrer Pflicht kann es hin und wieder zu Körperkontakt mit den zu treibenden Tieren, in Form von Tritten, kommen. Eine höhere Schmerzunempfindlichkeit ist wichtig.

Einige Rassen bilden eine Kombination aus mehreren Merkmalen, beispielsweise Hüte- und Treibhunde oder Treib- und Herdenschutzhunde.

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