Welpenkauf | Rat Hund Tat
Welpenkauf

Welpenkauf

Der Kauf eines Welpen sollte sorgfältig überlegt sein. Viele Faktoren tragen zu einem erfreulichen Miteinander oder einem spannungsvoll widereinander bei.

Zeit, Geld, Zustimmung aller Familienmitglieder, Vermieter, Rassehund, secondhand Hund, Versicherung, Rechtliches, Urlaub, Beschäftigung, Lebensraum (Stadt oder Land), Größe des Hunde, passendes Auto für den Transport, Futter und noch einiges mehr, sollten in die Entscheidung einfließen.

Ist die Entscheidung bereits pro Hund gefallen, Sie wissen nur noch nicht, was für einen Sie gerne hätten, könnten die Informationen unter Personenbezogener Hundekauf weiterhelfen.

Soll es in jedem Fall ein Welpe sein, kann ein Beratungsgespräch mit einer Fachfrau oder einem Fachmann wegweisende Informationen geben.

Qualifizierte Erziehungsberater und Trainer wissen über rassetypische Eigenschaften, was einen seriösen Züchter ausmacht und wie die einzelnen Welpen eines Wurfs charakterlich einzuschätzen sind, bescheid. Sie werden die zukünftigen Welpenbesitzer auf evtl. Schwierigkeiten hinweisen und ihnen mit Rat und Lösungsvorschlägen zur Seite stehen.

Möchten Sie ohne Beratungsgespräch einen Welpen auswählen, könnten die folgenden Stichpunkte wertvoll sein:

  • Jeder Welpe ist eine individuelle Persönlichkeit. Kein Welpe gleicht einem anderen. Auch dann nicht, wenn es sich um dieselbe Rasse handelt oder sie von denselben Eltern abstammen.
  • Es gibt keine Familienhund-Rassen, aber es gibt Rassen, die sich mit artgerechten Erziehung einfacher in ein Familienleben integrieren lassen.
  • Die Welpen Aufzucht ist ein Ganztagesjob. Seriöse Züchter, die ihre Welpen ab der vierten Lebenswoche auf ihr späteres Leben prägen, haben immer nur einen Wurf zurzeit. Ein unordentlicher Haushalt ist demnach eher als positiv zu betrachten.
  • Ehrliche Züchter geben Auskünfte über Vor- und Nachteile der Rasse.
  • Aufmerksame Züchter erkennen die Wesenszüge ihrer Welpen. Sie wissen, worauf bei der Erziehung geachtet werden sollte und welcher Welpe zu einem Menschen passt. Es kann sehr zum Vorteil einer Mensch-Hund-Beziehung sein, wenn der Züchter die Welpen den zukünftigen Besitzern zuteilt.
  • Die Mutterhündin sollte bei ihrem Wurf sein und Familienanschluss haben. Reagiert die Mutterhündin skeptisch und unfreundlich auf Besucher, sollte hier die Vertrauensfrage gestellt werden. Eine sich beim Züchter sicher fühlende Mutterhündin reagiert freundlich und wohlwollend auf Welpen Besucher.
  • Die gut gemeinten Wärmelampen über den Wurfboxen verhindern ein natürliches, für die Entwicklung wichtiges Kontaktliegen der Welpen. Diese Welpen neigen dazu, Körperkontakt als unangenehm zu empfinden. Sie kuscheln wenig, lassen sich ungerne anfassen und zeigen häufig eine für ihr Alter ungewöhnliche Selbstständigkeit.
  • Welpen sollten fremden Menschen gegenüber respektvoll sein. Neugierige und mutige Charaktere nähern sich einem Fremden zügiger an, als schüchterne und vorsichtige Typen. Jedoch sollten die Welpen nicht aufdringlich sein und in Schuhe oder Hosenbeine beißen.

Die Herkunft des Welpen ist ganz entscheidend für die später Mensch-Hund-Beziehung.

Nur ein Welpe, der in den ersten Lebenswochen den Schutz und die Sicherheit seines Rudels aufwuchs, wird sich, bei entsprechender Erziehung, in die Familie integrieren lernen.

Welpen von Massenzüchtern und Vermehren, von Märkten, egal ob In- oder Ausland, von Autobahn Parkplätzen aus einem Kofferraum oder Ähnlichem sind Tabu. Der illegale Welpenhandel boomt weiterhin.

Bei einem "Mitleidskauf" verursachen Abnehmer weiteres Leid für die Hundemütter und riskiert, einen kranken Hund zu kaufen.

Herkunft des Welpen

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