Welpentraining | Rat Hund Tat
Welpentraining

Welpentraining

Welpen sollten spielerisch lernen dürfen. Im Training ist es legitim, dass alles ein kann und nichts ein muss, ist. Der Welpe darf also ohne Zwang lernen.

Das gilt natürlich nur für Übungssequenzen, die sich rein auf ein Training beziehen. Dementsprechend sind Korrekturen, für eine falsche Ausführung unangebracht. Der Welpe muss zunächst den Übungsablauf kennenlernen. Gelingt es ihm nicht, kann es an einer missverständlichen Anweisung des Menschen liegen, an einem ungeeigneten Trainingsgelände, an fehlender Konzentration, an Müdigkeit oder auch an der Übung selbst, für die der Welpe kein Talent mitbringt.

Die meisten Welpen zeigen sich interessiert an den Dingen, die ihr Mensch ihnen beibringt.

Sie lernen zügig und ahmen das Verhalten der Menschen nach. Gestaltet der Mensch das Training sinnvoll und entsprechend der Vorlieben und Talenten des Welpen, wird er weiterhin freudig und aufmerksam mitarbeiten.

Die Konzentrationsphasen sind noch relativ kurz. Eine Trainingseinheit von fünf bis zehn Minuten kann bei Suchspielen weit mehr als genug sein. Nasenarbeit ist überaus anstrengend, selbst für erwachsene, erfahrene Hunde. Möchte der Hundebesitzer den Welpen darin unterrichten, sollten die Trainings mit zahlreichen Pausen gestaltet werden.

Die Basissignale (Sitz, Bei, Down, etc.) sollten besser im täglichen Leben wiederholt geübt werden. Auf sie wird der Mensch immer zurückgreifen, wenn es notwendig ist. Um diesen Signalen keine Fehlkonditionierung einzuräumen, gehören sie eher in die Erziehung, als ins Training.

Achtet der Mensch bei der Gestaltung des Trainings auf ein sicheres Umfeld ohne Ablenkungsreize, darauf, dass der Welpe ausgeschlafen ist und auf die Sinngabe der Übung. Und ist er geduldig, tolerant und ein gut lesbares Vorbild, wird er zügige Erfolge erzielen.

Doch beachte: Weniger ist oft mehr! Eine bewährte Devise im Training. Werden Hunde, vor allem Welpen, durch ausuferndes Training überfordert, werden nicht nur die Ausführungen ungenau. Durch den steigenden Stressfaktor sinken die Konzentration und die Freude an dem gemeinsamen Üben. Bei dauerhafter Überforderung entwickelt der Welpe Frust, der sich durch Protest, Sturheit oder Ignoranz äußern kann.

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