Archäologische Funde aus der Aztekenzeit | Rat Hund Tat
Archäologische Funde aus der Aztekenzeit

von Gunnar Creutz (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons

Archäologische Funde aus der Aztekenzeit
07. März 2014

Eine bisher nie dagewesene Entdeckung gelang in Mexiko. Ein Forschungsteam legte einen Hunde-Friedhof frei.

Der Archäologe Rocio Morales Sanchez ist begeistert: »Das ist definitiv ein besonderer Fund, sowohl was die Zahl der Tiere betrifft als auch die Tatsache, dass wir keine Verbindung zu einem Gebäude oder zu einem Verstorbenen gefunden haben«.

Sein Team und er legten auf einem über 500 Jahre alten Hunde-Friedhof 12 Gräber mit Hundeskeletten frei. Bisher, so erklärt der Wissenschaftler, fanden sie immer nur einzelne Skelette von Hunden.

Bis dato gingen die Wissenschaftler davon aus, dass Hunde eine Opfergabe für Verstorbene sei.

Doch die Menge der Hunde, die sie unter einem Gebäude in Mexiko-Stadt fanden, lässt die Annahme zu, dass Hunde bei den Azteken einen besonderen Stellenwert besaßen. Warum sonst sollten sich Menschen die Mühe machen Gräber auszuheben, um ihre Hunde zu beerdigen.

Als ausgesprochen religiöse Menschen glaubten die Ureinwohner Mexikos nicht nur daran, dass Hunde ihre Häuser schützen. Ihre Überzeugung ging so weit, dass sie annahmen, die Seelen der Toten würden durch Hunde in ein weiteres Leben geführt. 

Laut Aussage des National Institut für Anthropologie und Geschichte fanden die Hunde zwischen 1350 und 1520 hier ihre letzte Ruhestätte.

Anhand der gefundenen Zähne identifizierten die Archäologen die Rasse Techichi, der Vorfahre des Chihuahuas und Xoloitzcuintlis.

Wissenschaft und Forschung

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