Und er versteht mich doch | Rat Hund Tat
Und er versteht mich doch

von Julian Jürgens, Universitätsklinikum Magdeburg (Selbst fotografiert) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Und er versteht mich doch
10. März 2014

Die Worte des Menschen scheinen für Hunde oftmals eher rätselhaft als verständlich zu sein. Eine bisher einzigartige Studie soll Aufschluss über die Erkennung menschlicher Worte bei Hunden ergeben.

Eine Gruppe ungarischer Wissenschaftler durchleuchteten die Gehirnregion bei Hunden und Menschen, die für die Spracherkennung zuständig ist. Mit einem MRT (Magnetresonanztomographen) kann ein Bild der aktiven Gehirnregionen erstellt werden. Dazu muss der Patient allerdings ruhig liegen und bei Bewusstsein sein. Für einen Menschen eine zu bewältigende Aufgabe. Für einen Hund gestaltet sich die Untersuchung sicherlich schwieriger.

Die elf Hunde der Forschergruppe scheinen die Anforderung mit Bravour gemeistert zu haben. Selbst, als ihnen unterschiedliche Geräusche vorgespielt wurden, haben die Tiere sich nicht bewegt. Attila Andics, Leiter der Studie, erklärt:

»Unsere Ergebnisse zeigen, dass sie auch ähnliche Hirnmechanismen benutzen, um soziale Informationen zu verarbeiten. Dies erleichtert vielleicht die erfolgreiche vokale Kommunikation der beiden Arten untereinander.«

Abgesehen von Geräuschen und Worten reagieren Menschen- und Hundegehirne auf emotionale Laute ähnlich, gleichgültig, ob sie vom Menschen oder von Hunden gesendet werden. Sukzessive könnte das erklären, warum Hunde die Stimmungen ihrer Menschen so intensiv wahrnehmen. Es sind demnach nicht nur hormonelle Veränderungen der Sozialpartner, die Hunde reagieren lassen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie bei Science Direct.

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