Gemeinsamkeiten von Kind und Hund

Gemeinsamkeiten von Kind und Hund

Gemeinsam den Augenblick genießen, sich keine Sorgen um die Zukunft machen zu müssen oder über die Vergangenheit nachdenken - einfach im Hier und Jetzt sein!

Diese wunderbare Besonderheit teilen sich Kind und Hund. Beide treffen ihre Entscheidungen spontan, aus der Situation heraus. Ein Grund, warum sich Kind und Hund oft viel näherstehen, als ein Erwachsener und sein Hund. Besonders auffällig ist dieses Zusammengehörigkeitsgefühl bei Kindern und Junghunden, da beide den gleichen Interessen nachgehen möchten. 

Kind und Hund möchten gemeinsam die Welt entdecken, Abenteuer erleben und für ihr späteres Leben lernen.

Sie spielen mit der Kinder typischen Leichtigkeit miteinander, ohne in Konkurrenz zu verfallen. Kinder verlangen kaum etwas von ihren Hunden, nur, weil sie es ihm gesagt haben. Ihre Unbeschwertheit verhilft den Hunden zu einem: Ich darf, aber ich muss nicht. Dieses nicht Müssen nehmen Hunde sehr gerne an, was sie viel kooperativer für gemeinsame Aktionen macht. 

Die Kooperationsbereitschaft des Hundes hängt aber auch von seinen Instinkten ab.

Daher sollte beim Kauf eines Hundes darauf geachtet werden, dass er zu einer Rasse gehört, die grundsätzlich gerne mit dem Menschen zusammenarbeiten. Rassen mit einem geringen sozialen Rudelinstinkt arbeiten bevorzugt ohne menschliche Hilfe oder Anleitung. Das wiederum führt zu Enttäuschungen beim Kind – die Gemeinsamkeit von Kind und Hund bleibt auf der Strecke.

Doch auch wenn Kind und Hund ein wunderbares Team sind, kann es bei einsetzender Pubertät einer der Beiden zu Problemen kommen.

Ein Hund durchläuft seine Entwicklungsphasen bis zum erwachsenen Tier sehr viel schneller als ein Kind. Besonders, wenn einer der beiden oder sogar beide in die Pubertät kommen, könnte sich diese spielerische Beziehung verändern. Der Hund möchte vielleicht wie ein Erwachsener behandelt werden. „Kinderspiele“ werden uninteressant, das Leben wird ernster genommen.

Damit Kind und Hund weiterhin ein gutes Team bleibt, sollten gemeinsame Unternehmungen verändert werden. Stellt das Kind dem Hund eine neue Aufgabe, bei der er sich mehr anstrengen muss, um sie zu lösen, bleibt die Aktivität interessant.

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