Vegetative Phase (1. - 2. Woche)

Vegetative Phase (1. - 2. Woche)

Die ersten beiden Lebenswochen eines Welpen bezeichnet man als vegetative Phase, da der Hund hier noch taub und blind und somit überwiegend instinktgesteuert ist.

Die Wahrnehmung der Außenwelt beschränkt sich in dieser Zeit auf Berührungen und Wärmereize. Da die Welpen wachsen müssen, sind sie in dieser Phase ausschließlich mit Nahrungsaufnahme, Schlafen und Verdauung beschäftigt.

Der angeborene Such- und Saugreflex geben Auskunft über den zukünftig ausgeprägten Jagdinstinkt eines Hundes. Auch das Aufspüren der Mutterzitzen innerhalb der vegetativen Phase ist im Erbgut verankert.
Da der Welpe sich bereits auf die Hinterbeine stemmen kann, ist es ihm möglich, mit dem Kopf gegen die Mutterzitzen zu drücken. Man spricht hierbei von einem „Milchtritt“, der die Mutter zur Milchabgabe reizt.

Durch das intensive Lecken der Wellenbäuche regt die Hündin die Verdauung der Welpen an und löst den Lösereflex damit aus.

Urin und Kot der jungen Welpen frisst Mutterhündin auf, um einerseits den Wurf- und Aufenthaltsplatz zu reinigen. Anderseits ist dieses Verhalten besonders wichtig zum Schutz vor Feinden, hauptsächlich in der Natur, da diese somit keine Spuren der noch hilflosen Welpen entdecken können.

Der Welpe kommuniziert mit der Mutter, indem er ein jammerndes Schreien von sich gibt, welches von der Mutter als Hilferuf erkannt wird. Meist bewegt sich der Welpe in diesen ersten 2 Wochen nur kreisförmig um die Mutter als einzigen Bezugspunkt.

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