Grippe beim Hund

Grippe beim Hund

Hat der Hund eine tropfende Nase, häufiges Husten, leichtes Röcheln und zeigt Abgeschlagenheit, sind das untrügliche Zeichen für einen grippalen Infekt.

Hunde bekommen ebenso eine Erkältung wie wir Menschen oder stecken sich bei uns an. 

Ein Spaziergang bei feuchtkaltem Wetter mit heftigem Wind kann den Rachenraum eines Hundes reizen, denn Hunde atmen hauptsächlich durch die Schnauze, weniger durch die Nase, wenn sie in Bewegung sind.

Kalter Wind, Regen und Schnee lässt Hunde auskühlen, angefangen an der Bauchunterseite. Ein eindeutiges Zeichen, dass dem Hund kalt ist, dass er friert, ist Zittern. Die Muskelkontraktionen sorgen dafür, die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.

Um einer Grippe vorzubeugen, ist für kurzhaarige Hunde bzw. Hunde ohne Unterwolle ein Hundemantel vorteilhaft. Bei dickfelligen Hunden hilft ein Handtuch, um den Hund zwischendurch etwas abzutrocknen.

Zuhause angekommen kann das Trinkwasser handwarm sein, um den Rachenraum keiner zusätzlichen Kälte auszusetzen. Gleiches gilt für Nassfutter und wer das Trockenfutter einweicht, nimmt warmes Wasser.

Gesunde kräftige Hunde werden nach einem Spaziergang bei Schietwetter nicht kränkeln.

Alte, gebrechliche oder junge Hunde mit eingeschränktem Immunsystem bekommen eher eine Erkältung und sogar Fieber.

Bei Halsschmerzen und geschwollenen Mandeln neigen die Hunde zu vermehrtem Trinken und teilweise fressen sie ausgewählte Gräser.

Andere Krankheitssymptome wie oben genannt, zeigen sich genauso wie bei uns Menschen.

Spaziergang im Hundemantel

Spaziergang im Hundemantel

Hat sich der Hund trotz aller Fürsorge erkältet, unterstützen den Hund die folgenden 5 Hausmittel bei seiner Genesung.

  1. Bei Fieber verhalten sich Hunde auffällig ruhig, schlafen viel und sind kaum zu Aktivitäten bereit. Lassen Sie ihren Hund schlafen und halten Sie in warm, z.B. mit einer Wärmflasche oder einem Wärmekissen.
  2. Statt Leitungswasser bekommt der Hund einen Tee z.B. aus Kamille, Salbei und/oder Thymian. Den Tee normal kochen, handwarm abkühlen lassen, einen TL Honig einrühren (damit der Hund ihn auch trinkt) und 1:1 verdünnen. Fiebert ein Hund, ist die Flüssigkeitsaufnahme wichtig.
  3. Auf feste Nahrung kann ein ansonsten gesunder erwachsener Hund ohne Problem ein paar Tage verzichten. Wem das nicht geheuer ist, kann für seinen Hund eine Rinder- oder Geflügelbrühe mit gestampften Süßkartoffeln oder Kürbis zubereiten. Bei Fertigbrühe bitte auf ein Natrium armes Pulver achten. 
  4. Bei Husten kann dem Hund eine Ölduftlampe oder ein Verdampfer mit Wasser und ätherischem Öl z.B. japanische Heiltropfen, Thymian oder Meersalz in die Nähe des Schlafplatzes gestellt werden. Hunde inhalieren den Dampf, wodurch sich der Husten löst.
  5. Bei Halsschmerzen kann einem erwachsenen Hund ein TL Bio Honig zum Abschlecken gegeben werden. Ebenso hilft eine Paste aus Salbei und Honig, eingerührt in Hüttenkäse und z.B. einen Röhrenknochen oder Kong damit füllen, den der Hund in Ruhe ausschlecken kann.

Hinweis: Hundenasen sind überaus empfindlich. Sobald Sie die ätherischen Öle riechen, riecht ihr Hund sie in 10-facher Konzentration. Deshalb die Verdampfer nicht direkt an den Schlafplatz stellen.

Bei allen Heilkräutern und anderen Hausmittel gegen Grippe sollte nach der Devise „weniger ist mehr“ vorgegangen werden.

Gesunder Hund

Gesunder Hund

Hat Ihr Hund eine Grippe, beachten Sie bitte…

Bei diesem Text handelt es sich nicht um einen medizinischen Rat!

Tritt bei Ihrem Hund nach 2 bis 3 Tagen keine Besserung ein, suchen Sie bitte einen Tierarzt auf.

Bei Welpen und gebrechlichen Hunden ist der Tierarztbesuch unter Umständen die erste Wahl, anstatt die Hausapotheke zu öffnen.

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