Außenparasiten

Außenparasiten

Ist der Hund von Außenparasiten befallen, können natürliche Wirkstoffe dagegen helfen. Es muss nicht immer sofort zur chemischen Keule gegriffen werden.

Hundebesitzer sollten bedenken, dass immer wieder eingesetzte Chemie die Parasiten resistent gegen die Wirkstoffe werden lässt. Es gibt sehr viele Substanzen in der Natur, die gegen lästige Plagegeister helfen.

Insbesondere bei dem Hundefloh sollte immer eine Kotprobe auf einen Wurmbefall untersucht werden.

Da die Flohlarven den Bandwurm als Wirt benutzen, wäre eine ausschließlich äusserliche Bekämpfung nicht ausreichend. Jedoch sollte eine Wurmkur nur bei nachgewiesenem Befall gegeben werden und nur die Wurmkur, die auch gegen den Innenparasiten einzusetzen ist. 

Prophylaktische Wurmkuren zerstören die Darmflora des Hundes nachhaltig.

Von einer wirksamen Prophylaxe kann der Hundebesitzer bei einer gesunden und artgerechten Hundeernährung ausgehen.

Flohbefall ist die häufigste Ursache für Juckreiz bei Hunden. Erkennbar ist dieser durch den Flohkot – kleine schwarze Punkte im Fell des Hundes. Eine mögliche Folge des Befalls, ausgelöst durch eine Überreaktion auf den Speichel des Flohs, ist die sogenannte Flohallergie-Dermatitis (FAD). Neben anhaltendem Juckreiz ist diese lokale Allergie durch Haarausfall gekennzeichnet.

Hundefloh

Hundefloh

Flöhe

Mögliche Maßnahmen sind Antiparasiten-Shampoos, Flohsprays, Flohpulver, Tabletten und das Flohhalsband. Die derzeit beliebtesten Mittel sind Spot-On-Präparate, die allerdings auch sehr aggressiv sind. Bei diesen speziellen Mitteln wird der Wirkstoff direkt auf der Haut angebracht, meist auf den Hinterkopf getropft, und hält mehrere Wochen lang an. Zur Umgebungsbehandlung werden Antiparasitika verwendet. Der Hundekorb muss desinfiziert werden. Um den Hund auf Flohbefall zu testen, kann er regelmäßig mit dem Flohkamm kontrolliert werden.

Läuse/Haarlinge

Läuse sind blutsaugende Insekten, die sich durch ihre langsame Fortbewegungsart einfacher erkennen lassen als Flöhe. Sie leben im Fell des Hundes, besonders in Ohr- und Halsnähe. Lausbefall ist heute allerdings in Deutschland eher selten anzutreffen. Haarlinge leben ebenfalls im Fell und ernähren sich von Hautschuppen, Hautabsonderungen und Haaren.

Mögliche Maßnahmen sind die Verwendung von Shampoos und zur innerlichen Anwendung Medikamente. Es empfiehlt sich den Hund zu scheren.

Läuse oder Haarlinge beim Hund

Läuse oder Haarlinge beim Hund

Milben beim Hund

Milben beim Hund

Milben

Es gibt verschiedene Arten von Milben wie Ohrenmilben, Räudemilben und Haarbalgmilben. Besonders weit verbreitet sind die Herbstgrasmilben. Diese sammeln sich an Stellen mit dünner Haut, wie zwischen den Zehen, an den Ohren und Augen des Hundes. Die Larven sind ca. 0,3 mm groß, orange gefärbt und ernähren sich von Haut.

Abhilfe schaffen spezielle Shampoos oder pflanzliche Öle. Da diese Parasiten sich vor allem im Spätsommer bis Herbst im Gras aufhalten, empfiehlt es sich den Hund nach dem Abendspaziergang präventiv zu waschen.

Zecken

Diese Blutsauger sind vor allem im Frühjahr und Herbst anzutreffen. Sie bohren sich an der Haut des Hundes fest, nehmen dessen Blut auf und können dabei gefährliche Krankheiten wie Borreliose und Hirnhautentzündung übertragen.

Entfernt werden können diese Insekten mit einer Zeckenzange. Mögliche Maßnahmen sind außerdem Zeckenhalsbänder und Spot-On-Präparate. Da die meisten Spot-On Präparate giftige Chemie beinhalten, sollte auf eine natürliche Abwehr gesetzt werden.

Zecken

Zecken

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