Verhütungsmethoden

Verhütungsmethoden

Ob, warum und wie bei Hunden verhütet werden soll, wird unter Hundehaltern kontrovers diskutiert.

Eine Entscheidung sollte ausschließlich zum Wohl des Hundes getroffen werden. Eine vage Aussicht auf eine Besserung etwa in Problemverhalten ist kein Freibrief für eine Kastration. Es ist zwar so, dass die Geschlechtshormone das Verhalten des Hundes maßgeblich beeinflussen, jedoch stehen die Auswirkungen im direkten Zusammenhang mit den Führungsqualitäten des Hundebesitzers, seinem Status im Rudel und der Hundeerziehung.

Kastration ist eine weit verbreitete Maßnahme die Fortpflanzung zu unterbinden.

Allerdings stellt dies einen massiven Eingriff in die Natur des Hundes dar, der weitreichende Folgen haben kann. Hunde dürfen laut Gesetz nur mit medizinischer Indikation kastriert werden. Eine Frühkastration eines Rüden beispielsweise, um zu verhindern, dass aus dem Hund ein vollwertiger Rüde wird, ist gesetzwidrig. Ebenso sollten Hündinnen nicht kastriert werden, nur weil die Menschen die Läufigkeit und damit blutigen Phase umgehen möchten.

Hunde brauchen ihre Geschlechtshormone für ihre Entwicklung.

Jeder Hundehalter sollte sich darauf einstellen, dass es in der Pubertätsphase, in der die Hormone ihre volle Auswirkung zeigen können, hin und wider zu Problemen kommen kann. Das ist natürlich und gehört genauso zum Hund wie alles andere auch.

Kastration kann grundsätzlich bei beiden Geschlechtern durchgeführt werden, wobei der Aufwand unterschiedlich sind.

Andere Vorgehensweisen der Verhütung bei Hunden sind geschlechtsspezifisch. Zum einen können diese Maßnahmen endgültig sein, zum anderen ist es möglich, die Empfängnisverhütung lediglich über einen bestimmten Zeitraum wirken zu lassen.

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