Beißen macht gefährlich

Beißen macht gefährlich
11. Juni 2014

Nachdem ein Hund zwei Personen gebissen hatte, durfte dieser nur unter Auflagen ausgeführt werden. Dagegen wehrte sich der Halter, jedoch hielt das Verwaltungsgericht Trier diese Maßnahmen für rechtens.

Ein Schäferhundmischling wurde in Kell am See stets ohne Leine Gassi geführt und hatte dadurch zwei Personen gebissen. Daraufhin hatte die Ordnungsbehörde das ständig angeleinte Ausführen vorgeschrieben, dazu einen Maulkorb innerhalb des Ortes.

Mit einem Gutachten, das den Hund als nicht gefährlich einstufte, bemühte sich der Halter gegen diese, seiner Meinung nach, unverhältnismäßige Regelung. Tatsächlich empfahl der Gutachter ebendiese Maßnahmen, da der Hund in nächster Nähe zu Personen überempfindlich und aggressiv reagiere.

Die behördlichen Maßnahmen wurden vom Gericht als rechtmäßig angesehen: „Da der Hund unstreitig zwei Personen gebissen hat, habe er sich als bissig und damit als gefährlicher Hund i.S.d. Landesgesetzes über gefährliche Hunde (LHundG) erwiesen“.

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