Berliner Hundehalter erhalten Steuerentlastung

Berliner Hundehalter erhalten Steuerentlastung
01. Oktober 2021

Der rot-rot-grüne Berliner Senat plant, finanziell schlecht gestellte Hundehalter steuerlich zu entlasten.

In Kraft treten soll der Wegfall der Hundesteuer für Rentner und Empfänger von Transferleistungen ab Januar 2022. Begründet wird dieses Vorhaben damit, dass insbesondere Rentner und Sozialhilfe Empfänger Hunde als einzigen Lebensbegleiter haben und die Vereinsamung in Großstädten wächst.

Grundsätzlich ist es ein löblicher Gedanken, selbst wenn der Berliner Regierung damit ca. 7 Millionen Euro jährlich fehlen. Die Hundesteuer ist ohnehin eine antiquarische Idee.

Inwieweit diese Ungleichbehandlung gegenüber anderen Hundehalter tragbar ist, wird sich vermutlich erst noch zeigen.

Bei dieser Regelung wird vergessen, dass es viele Hundehalter in Berlin gibt, die sich ihr Leben und ihren Hund nur durch mehreren Jobs leisten können. Aufgrund ihres Einkommens wären sie dennoch von der Befreiung ausgeschlossen. 

Des Weiteren gibt es Rentner, die bei weitem nicht am Hungertuch nagen, sondern über eine stattliche Rente verfügen. Sie würden zusätzlich von der Steuerbefreiung profitieren.

Eine faire Lösung wäre, würde man die Steuererhebung Einkommen abhängig gestalten.

Eine lobenswerte Idee ist, Hundebesitzer die einen Hund aus dem Tierheim übernehmen für fünf Jahre von der Hundesteuer zu befreien.

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