Erneut werden qualvoll Hunde getötet

Erneut werden qualvoll Hunde getötet
23. Mai 2018

In nur wenigen Wochen startet erneut die Massenschlachtung vieler Hunde für das Yulin-Festival, um zur Sommersonnenwende als Delikatesse den Gaumen traditionsbewusster Chinesen zu erfreuen.

Pünktlich zur Sommersonnenwende am 21. Juni 2018 richtet sich die autonome Provinz Guangxi in Süd-China auf ihr Festival ein. Traditionell wird dieser Tag mit viel Alkohol, Litschis und Hundefleisch gefeiert.

Letzteres ruft erneut zahlreiche Tierschützer auf den Plan, denn das Leid der Hunde ist noch nicht vorbei.

Um das Fleischkontingent erfüllen zu können, sind Hundefänger im ganzen Land unterwegs. Die für die Speisen geschlachteten Tiere sterben einen qualvollen Tod.

Seit 2009 soll es dieses Festival geben, von »Tradition« also weit entfernt.

In 2017 verbot Peking die grausame Hundeschlachtung, so glaubten die Tierschützer der Organisationen Duo Duo, Humane Society International und Raise Ur Paw. Doch das Verbot war nur temporär. Regierung und Fleischhändler hätten sich in letzter Minute auf einen Kompromiss einigen können, heißt es auf Nachfrage. Immerhin sei der Konsum deutlich reduzierter gewesen.

Das reicht den Tierschützern natürlich nicht annähernd – hier gehört ein eindeutiges Verbot her. Und so beginnt der Kampf der Tierschutz Organisationen und Hundefreunde aufs Neue mit Petitionen, Protestmärsche, Flugblätter, Aufklärung im Internet, vor allem den sozialen Netzwerken mit unglaublich grausamen Fotos.

Auch wenn eine solche »Traditionen« weit von uns entfernt stattfindet, brauchen diese Hunde unsere Stimme. Eine Unterschrift kann Leben retten.

Folgen Sie den Links zu den Petitionen von Avaaz oder Petitionstime.

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