Flüchtling mit Staffordshire-Terrier

Flüchtling mit Staffordshire-Terrier
11. März 2022

Am 10. März trifft in München ein Regionalzug mit Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine ein. Am Bahnsteig wartet bereits die Bundespolizei auf einen der Flüchtlinge.

Es sind schwere Zeiten – der Krieg in der Ukraine vertreibt tausende von Menschen, samt ihrer Haustiere, aus der Heimat. So auch einen marokkanischen Studenten, der mit seinem Staffordshire-Terrier die Reise in dem besagten Zug auf sich nahm.

Der Terrier des Studenten trug weder Leine noch Beißkorb, was Mitreisende in Angst versetzte. Sie verständigten noch während der Fahrt die Bundespolizei in München.

Nach Eintreffen des Zugs nahm die Bundespolizei den Studenten samt Hund in Gewahrsam.

Der Student war auf dem Weg zu Verwandten nach Dortmund. Der Diensthundeführer der Bundespolizei klärte den jungen Mann per Dolmetscher darüber auf, dass diese Hunderasse einem Einfuhrverbot unterliegt. Die Polizei erklärte dem Flüchtling, dass er eine Ausnahmebescheinigung brauche, die er über einen Wesenstest bekommt, um mit seinem Hund weiterreisen zu können.

Der Marokkaner erklärte sich mit dem Wesenstest einverstanden, der Diensthundeführer prüfte den Hund, der Staffordshire-Terrier bestand den Test.

Im Anschluss gab die Polizei dem jungen Mann einen Erstatzbeißkorb und eine Leine und wiesen ihn darauf hin, dass er in Dortmund bei der Polizei oder der Gemeinde seinen Hund erneut vorstellen müsse. Der junge Mann reiste samt Hund noch am selben Abend weiter.

Dieses unbürokratische Vorgehen der Polizei ist ein lobenswertes Signal der Menschlichkeit.

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