Hundehaltung im Iran

Hundehaltung im Iran
17. November 2021

Dass Hunde im Islam als unrein gelten, ist anscheinend eine überholte These. Immer mehr Menschen im Iran halten sich einen Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier.

Die Anschaffung von Haustieren eröffnete viele neue Einkommensmöglichkeiten durch Geschäfte für Haustierbedarf und Tierkliniken, was die Wirtschaft stärkt und Arbeitsplätze schafft.

Junge Iraner nehmen diesen Trend gerne an und bekennen sich pro Hund.

Dieses Verhalten ist den konservativen Klerus des Parlaments nicht zum ersten Mal ein Dorn im Auge. Sie fordern, wie schon im Jahr 2015, ein Gesetz zum Hunde- bzw. Haustier Halteverbot.

Weiter soll im Gesetz verankert werden, dass Wohnungen nicht mehr an Hunde- bzw. Haustierbesitzer vermietet werden dürfen und Gassi gehen mit einer hohen Geldstrafe geahndet wird. Doch damit nicht genug, soll es obendrein möglich sein, ein Fahrzeug stillzulegen, wenn in diesem ein Hund transportiert wird.

Als Begründung geben sie an, dass ihr Glaube sagt, Hunde seien unrein und dass spazieren gehende Mensch mit Hund die Bevölkerung verängstig.

Sollte dem so sein, stellt sich die Frage, wieso die Anzahl der Hunde und Katzen in den letzten Jahren um ein Vielfaches zugenommen hat.

Bisher sind die Hardliner mit ihren Forderungen im Parlament nicht durchgekommen. Bleibt den Tierliebhabern im Iran nur zu wünschen, dass die Konservativen erneut scheitern.

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