Keine Tiere mehr über den Ladentisch

Keine Tiere mehr über den Ladentisch
24. Februar 2014

Eine Tradition geht zu Ende. Das renommierte Londoner Kaufhaus Harrods schloss Anfang Februar seine Abteilung für Haustiere.

Seit 1917 verkaufte Harrods im vierten Stock seines Kaufhauses Haustiere jeder Gattung. Nicht nur Hund, Katze und Kaninchen reichte man hier über den Ladentisch. Exotische Tiere erfreuten sich einer Beliebtheit, dass 1951 ein Alligator, 1967 ein Elefantenbaby namens Gertie und 1969 ein Löwenbaby namens Christian, über die Theke gereicht wurden. Solch außergewöhnlichen Verkäufen schob die britische Regierung 1976 mit einem Gesetz einen Riegel vor. Der Handel mit gefährdeten und fremdländisch Tierarten wurde verboten.

Die Tierabteilung von Harrods wechselte ihr Sortiment. Fische, Vögel, Kaninchen, Hamster, Katzen und Hunde in Handtaschengröße befriedigte die Kauflust der Wohlhabenden - bis jetzt!

Vor vier Jahren wurde Harrods an die Qatar Holding des Emirats Katar verkauft. Damit begann eine Umstrukturierung der Verkaufspolitik. Während die Spa Abteilung für Tiere bestehen bleibt, weicht die Tierabteilung einem modernen Konzept, um das jüngere Publikum anzusprechen.

Die Tierschützer von PETA, die jahrelang versuchten, die Abteilung schließen zu lassen, können endlich aufatmen, während Löwe Christian seine Freiheit genießt. Er wurde bereits nach einem Jahr, aufgrund seiner Größe, in der Wildnis von Kenia ausgesiedelt.

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