Mit Hund zum Wandern in die Schweiz

Mit Hund zum Wandern in die Schweiz
15. Mai 2013

Die Population der Wölfe wächst in der Schweiz an. Zum Schutz der Nutztiere werden ausgebildete Herdenschutzhunde eingesetzt, auf die bei Bergtouren zu achten ist.

Für die Bergtouristen der Schweiz gilt besondere Aufmerksamkeit, wenn sie eine alleinstehende Herde passieren wollen. Die Herdenschutzhunde zeigen sich häufig erst, wenn sie sich oder die Herde in Bedrohung sehen. Eine offensichtliche Bedrohung könnte von Artgenossen ausgehen.

Wanderer oder Radfahrer, die ihren Hund mitführen, geraten schnell ins Visier der Herdenschutzhunde.

Die Schweiz schlägt zur Integration des Wolfes einen anderen Weg ein als die europäischen Nachbarländer. Die Experten des Wolfschutzprojektes sagen: "Wölfe gehören in ein intaktes Ökosystem. Sie sollen nicht erneut vertrieben werden, sondern wir Menschen sollten lernen, mit ihnen zu Leben." Als erfolgreiche Prävention, zum Schutz der Nutzherden, hat sich der Einsatz des Herdenschutzhundes herausgestellt. Dies wird bereits seit 2011 praktiziert.

Bei den Herdenschutzhunden handelt es sich oftmals um Pyrenäenberghunde, die intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet werden.

So können ihre Aufgaben meist ohne menschliche Begleitung erfüllen. Auch auf den richtigen Umgang von passierenden Menschen mit Hund wird der Herdenschutzhund vorbereitet. Bei richtigem Verhalten der Wanderer oder Radfahrer, die ihre Hunde mitführen, besteht keinerlei Gefahr.

Mehr Informationen zum Herdenschutz in der Schweiz und eine Anleitung zum angemessenen Verhalten finden Sie hier.

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