Mit Prügelstrafe zur Unterordnung

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Mit Prügelstrafe zur Unterordnung
20. Juni 2017

Ein Hundehalter in Imst, Tirol, prügelt seinem Hund die Unterordnung ein. Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage.

Ein 28-jähriger Hundehalter aus Imst in Tirol wird sich demnächst vor Gericht wiederfinden. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck erstattete Anzeige wegen Tierquälerei.

Der Hundehalter hatte mit einer Eisenstange auf seinen Hund eingeprügelt.

Die Nachbarn aus dem Mehrparteienhaus, in dem der Mann wohnt, sahen eine Blutspur im Treppenhaus, die zur Wohnung des Hundehalters führte. Sie verständigten die Polizei. Die Beamten befragten den Mann, der sich zunächst in ein Lügenkonstrukt verwickelte.

Um seine tierquälerische Tat nicht zugeben zu müssen, erzählte er erst, sich bei der Arbeit geschnitten zu haben. Jedoch konnte er keine Schnittverletzung vorweisen. Dann sagte er, sein Hund sei von einem Auto angefahren worden.

Die Beamten wollten den Hund sehen, um die Behauptung des 28-Jährigen zu überprüfen. Die schwere Kopfverletzung des Hundes stammte für die Beamten eindeutig nicht von einem Verkehrsunfall. Der Amtstierarzt wurde verständigt, der den Hund sofort in eine Tierklinik bringen ließ.

Nun gab der Hundehalter zu, seinen Hund geschlagen zu haben.

Dem Hundehalter fehlte die unbedingte Unterordnung seines Hundes, versuchte er, seine Tat zu rechtfertigen.

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