Rücksichtnahme als Prävention vor Zwischenfällen

Rücksichtnahme als Prävention vor Zwischenfällen
26. Mai 2014

Jogger, Nordic Walker, Fahrradfahrer, aber auch tobende Kinder werden hin und wieder Zielobjekte freilaufender Hunde. Überlegtes und rasches Handeln kann die Situation entschärfen.

Sich schnell bewegende Personen werden häufig Zielpersonen von Hunden. Dennoch besteht in den meisten Fällen kein Grund zur Panik. Bevor nun vor Angst das Tempo noch erhöht wird, sollten die Menschen eher ihre Geschwindigkeit reduzieren bzw. stoppen. Wer überlegt handelt und genau hinschaut, kann erkennen, dass es nicht der Menschen ist, den der Hund anvisiert.

Bei Hunden wird der Jagdinstinkt geweckt, wenn sie bewegende Objekte entdecken. Zumeist beginnt die Verfolgung erst, wenn sich das Objekt entfernt. Bleibt es stehen, bleiben meist auch die Hunde stehen. Selbiges gilt für Jogger und Fahrradfahrer.

Präventiv können sich Freizeitsportler auf Entfernung bereits ankündigen und ihr Tempo reduzieren, so, dass Hundebesitzer eine Chance bekommen, ihre Hunde zurückzurufen und anzuleinen.

Nordic Walker rücken in die Missgunst von Hunden, weil sie sich, aus den Augen eines Hundes, unnatürlich bewegen. Die Stöcke vermitteln den Eindruck zweier langer dünner Vorderbeine, die zudem auch noch Geräusche machen. Viele Hunde ängstigen sich davor. Hilfreich ist ein kurzes Anheben der Stöcke beim Passieren eines Hundes.

Wald, Feld und Flur gehören sowohl den Sportlern als auch den Hunden und ihren Besitzern. Nehmen alle ein wenig Rücksicht aufeinander, sollten Verfolgungssituationen ausbleiben, bzw. nicht eskalieren. Der Halter trägt die Verantwortung für seinen Hund. Er sollte ihn sicherheitshalber an der Leine behalten, sofern der Rückruf nicht gesichert ist.

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