Studie mit Corona-Spürhunden veröffentlicht

Studie mit Corona-Spürhunden veröffentlicht
24. August 2021

Bereits seit Beginn der Pandemie forschen Wissenschaftler an der Früherkennung von infizierten Personen.

Die tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) veröffentlichte vor einigen Tagen ihre Studie zu dem Thema. In der Studie haben sie speziell trainierten Hunden Geruchsproben von Urin, Speichel oder Schweiß von Menschen vorgelegt, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren – mit und ohne Symptomen.

Das Ergebnis ist mehr als beeindruckend. Bis zu durchschnittlich 92% von ca. 5000 Proben wurden von den Hunden zuverlässig erkannt.

Die sensiblen Hundenasen reagierten vorrangig auf die Urinproben, bis zu 98%, gefolgt von den Schweißproben, zwischen 91 und 94% und bei Speichel zwischen 82 und 96%.

Prof. Albert Osterhaus (TiHo) sagt: „Es ist bekannt, dass infektiöse Atemwegserkrankungen spezifische flüchtige organische Verbindungen freisetzen können. Unsere Studie zeigt, dass Hunde diese flüchtigen organischen Verbindungen in verschiedenen Körperflüssigkeiten als Muster erkennen können.“

Die Studie entstand in Zusammenarbeit der TiHo, der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf und der Bundeswehr, die 10 ihrer besten Spürhunde einsetzte.

Ab Herbst sollen die Hunde in der Praxis, beispielsweise bei Musikveranstaltungen getestet werden.

Auch in Finnland, am Flughafen Helsinki, und in Frankreich, in einem Altenheim, werden bereits Hunde zur Corona Früherkennung eingesetzt.

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