Unter religiöser Obhut vergiftet

Symbolbild

Unter religiöser Obhut vergiftet
16. November 2015

In Thailand töteten unbekannte Hundefeinde die unter der Fürsorge von Mönchen stehenden Straßenhunde.

Der Tempel »Khao Ma Kok« in Pattaya, Thailand, gilt als Zufluchtsort für herrenlose Hunde. Seit Jahren werden die Mönche, die sich derzeit um knapp 60 Streuner kümmern, durch Einheimische und Touristen finanziell und mit Sachspenden unterstützt.

Doch wie es aussieht, respektieren nicht alle Mitbürger die Bemühungen der Geistlichen des Tempels. Bereits zum zweiten Mal finden die Mönche tote Hunde auf ihrem Gelände.

Vor ca. drei Monaten begruben die Klosterbrüder zehn ihrer Schützlinge, die vergiftetes Futter gefressen hatten. Vergangene Woche erlitten fünf weitere Vierbeiner das gleiche Schicksal. Auch sie starben qualvoll an dem Giftstoff im Futter, das von unbekannten um das Tempelgelände ausgelegt wurde.

Für die Mönche ist es nicht nachzuvollziehen, wie Menschen das Leben derart missachten können, gleichgültig, ob es sich dabei um ein Tier handelt. Tierschützer erwarten Aufklärungsarbeit von der Polizei, entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen.

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