Verbot des sexuellen Missbrauchs von Tieren

Verbot des sexuellen Missbrauchs von Tieren
06. Mai 2013

Das 1969 aus dem Strafgesetzbuch gelöschte Verbot soll rückgängig gemacht werden. Tierschützer fordern nicht nur die Verbreitung von Bildern, sondern auch die Tat an sich unter Strafe zu stellen.

Niemand spricht offen über das Tabuthema Zoophilie oder Sodomie, doch viele Menschen haben bereits davon gehört. Unter diesen Begriffen versteht man sexuelle Handlungen an und mit Tieren durch den Menschen. Sowohl domestizierte Tiere (Hund, Katze, Schaf, Kuh etc.) als auch Wildtiere werden Opfer dieser Übergriffe.

1969 wurde bei der Strafrechtsreform der § 175b StGB, das Unzucht-Verbot mit Tieren aufgehoben. Als Begründung nannte man, dass die Tiere mit dem §17 (Unzucht mit dem eigenen Tier) und §18 (Unzucht mit fremden Tieren) hinreichend geschützt seien.

Laut dieser Gesetzestexte wäre eine Bestrafung der Täter möglich, könne man nachweisen, dass dem Tier erhebliche Schmerzen oder Leid zugefügt wurde.

In der Praxis greifen beide Paragraphen nicht, da kaum ein Tier nach einer analen oder vaginalen Penetration einem Tierarzt vorgestellt wird. Kleintiere wie Katzen, kleine Hunde, Geflügel oder andere Kleintiere würden den Missbrauch kaum überleben. Zudem ist die Aussicht auf eine Verurteilung des Täters bei der momentanen Gesetzeslage nahezu aussichtslos. Daher raten Polizei, Staatsanwaltschaft und Tierärzte häufig von einer Anzeige ab.

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