Leckerlis

Leckerlis

Hunde lieben diese kleinen Leckerbissen. Es gibt sie in Form von Hundekuchen, Drops und Kauartikel.

Allerdings sind diese auf Grund ihres großen Fett- und Kohlenhydratanteils sehr nähstoffreich und sollten deshalb dem täglichen Futterbedarf angerechnet werden, denn die zusätzliche Kalorienzufuhr kann bei Hunden leicht zu Übergewicht führen. Wenn Sie nicht ganz auf die kleinen Leckerbissen verzichten möchten, können diese alternativ auch einfach selbst herstellt werden, beispielsweise aus gewürfelten Apfelstücken oder Karotte.

Häufig setzen Hundebesitzer Leckerlis zu Belohnungszwecken eingesetzt.

Die Leckerli-Belohnung wird in Fachkreisen nicht immer als positiv Bestätigung bewertet, da es sich hierbei um ein »Bezahlprinzip« des Hundes handelt. Der Hund wird quasi mit einen Futterbrocken bestochen, eine gewünschte Handlung zu zeigen. Der Mensch bedient seinen Hund nach der Handlung aus der Hand, er gibt das ihm gehörige Futter einfach frei. Inwieweit das Verhalten des Menschen negativen Einfluss auf die Mensch-Hund-Bindung hat, ist vom Charakter des Hundes abhängig. Der Mensch sollte daran denken, dass Hunde durchaus über Futter und Fressverhalten kommunizieren. Insofern kann die Leckerligabe aus der Hand als instrumentelle Konditionierung negative Folgen haben.

Bei der Leckerli-Belohnung wird das Leckerli für den Hund zum Ziel.

Der Lernprozess erfolgt nicht durch das Verstehen des Warum's und ist nicht an den Menschen gekoppelt, demnach beziehungslos. Der Hund würde bei einem fremden Menschen für ein Leckerli gleiches Verhalten zeigen.

Die Frage nach den Belohnungsleckerlis ist unter Hundebesitzern folglich ein großer Streitpunkt. Generell gilt, dass selbst gesunde Leckerlis nur mit Bedacht verfüttert werden sollten.

Sollten Sie sich dazu entschließen mit Belohnungsleckerlis zu arbeiten, achten Sie auf das richtige Timing, die Exklusivität und die bedingte Verabreichung der Belohnung.

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