Leinenpflicht

Leinenpflicht

Die Leinenpflicht wird in den einzelnen Kommunen geregelt. Allerdings gibt es im Fall von „Listenhunden“ bzw. „gefährlichen Hunden“ auch Regelungen, die landesweite Gültigkeit besitzen.

Die betroffenen Hunde müssen außerhalb des eigenen Grundstücks beinahe ausnahmslos angeleint bleiben, wobei die maximale Leinenlänge beachtet werden muss. Schleppleinen gelten nicht als Leinen.

Generell betrifft die Leinenpflicht in der Regel Plätze, auf denen ein reger Fußgängerverkehr herrscht, wie Parks, Fußgängerzonen usw. – insbesondere natürlich Kinderspielplätze. Außerdem wird in manchen Kommunen die allgemeine Leinenpflicht nicht auf bestimmte Bereiche beschränkt, sondern umfasst auch Wohngebiete.

Selbst in freier Natur ist Freilauf nicht immer erwünscht. Beim Spaziergang im Wald ist besonders auf Jogger zu achten – auch die Schonzeiten müssen bedacht werden.

Das Hundebesitzer ihre Hunde während der Brut- und Setzzeiten in Wald- und Wiesengebieten anleinen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wildtiere unterliegen unserem Schutz, erstrecht, wenn sie Nachwuchs führen.

Beliebt unter Hundebesitzern sind deswegen Freilaufwiesen, auf denen Hunde uneingeschränkt und vor allem unangeleint herumtoben dürfen. Denn Freilauf ist unumstritten eine wichtige Lebensgrundlage für Hunde. Zum einen besteht ein natürlicher Bewegungsdrang, zum anderen muss das natürliche Erkundungsbedürfnis des Hundes gestillt werden. Selbst das Sozialverhalten des Hundes wird durch mangelnden Freilauf beeinträchtigt. Da eine artgerechte Tierhaltung Freilauf erfordert, gilt es also einen Weg zu finden, der sowohl den Hunden gerecht wird, als auch der Öffentlichkeit dient.

Nähere Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen Ihrer Kommune erhalten Sie beim zuständigen Ordnungsamt.

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