Sachkundenachweis

Sachkundenachweis

Der Sachkundenachweis zielt darauf ab, sicherzustellen, dass gefährliche Hunde keine Gefahr für die Öffentlichkeit sind oder werden.

Was die Regelung des Sachkundenachweises betrifft, so ist keine landesübergreifende Einheitlichkeit zu finden. Die Bundesländer entscheiden nach ihrer Prämisse darüber, was für ihren Sachkundenachweis von Bedeutung ist.

In einigen Bundesländer gibt es die Sachkundeprüfung für Hundehalter gar nicht, auch dann nicht, wenn der Hundehalter einen sogenannten Listenhund führt.

Einige Bundesländer lassen alle Hundehalter zum Sachkundenachweis antreten, vor allem, wenn es sich um »Neuhundehalter« handelt. Und ein Teil der Bundesländer fordert einen Sachkundenachweis des Hundehalters, wenn sein Hund auffällig geworden ist. Hier spielt die Hunderasse keine Rolle mehr.

In Inhalt und Form unterliegt die Prüfung, die zum Erhalt des geforderten Nachweises führt, starken Schwankungen.

Zumeist besteht sie aus Fragen diverser Bereiche, die der Halter bis zu einem bestimmten Prozentsatz richtig beantworten muss, um zu bestehen. Die Konsequenzen, die ein Bestehen bzw. Nichtbestehen dieser Prüfung mit sich bringt, müssen in den einzelnen Bundesländern erfragt werden.

Einen Versuch die Sache übersichtlicher zu gestalten, hat die Bundestierärztekammer mit ihrem D.O.Q.-Test 2.0 unternommen, mit dem Hundehalter bundesweit freiwillig ihre Eignung unter Beweis stellen können. In Schleswig-Holstein ist dieser Test bereits als Sachkundenachweis anerkannt. Auch ein ebenfalls, auf freiwilliger Basis, abgelegter Hundeführerschein, kann unter Umständen als Sachkundennachweis akzeptiert werden.

Neben dem behördlichen Sachkundenachweis gibt es auch solche, die keine amtliche Bedeutung besitzen, wie etwas die Begleithundeprüfung. Diese dienen etwa der Zulassung zu bestimmten Prüfungen.

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