Salburun-Festival in Kirgistan

©Lingua Canina

Salburun-Festival in Kirgistan

Im zentralasiatischen Binnenstaat Kirgistan lebt bis heute eine überaus traurige Jagdtradition, bei der angekettete Tiere getötet werden.

Gibt man als Suchbegriff »Salburun« im Internet ein, erhält man knapp 20 Tausend Ergebnisse, bei denen die Anzahl der Fotos überwiegen. Fotos von Jagdszenen, mit Adlern, Falken oder Hunden, die gegen angekettete Füchse, Bären oder Wölfe kämpfen.

Das »Spektakel« gehört zu einer der wohl traurigsten Tradition, die die westliche Welt je gesehen hat. Das Salburun-Festival (auch Salborun Hunters´s Zest genannt) wurde 1997 als »offizieller Versuch« eine uralte Nationaltradition neu zu beleben, erstmalig wieder ausgeführt. Die Besucherzahlen sind enorm und bei weitem reisen nicht nur Landsleute an. Aus allen Teilen der Welt verfolgen Zuschauer über zwei Tage Jagd- und Bogenschießturniere.

Das Finale des Festivals sind grausame Jagdszenen, bei denen das Opfer, meist ein Wolf, keine Überlebenschance hat.

Der Wolf wird an einen Pfahl gebunden, oftmals bekommt er die Schnauze zugebunden oder er trägt einen Maulkorb. Auf ihn werden ausgebildete Greifvögel, aber auch Jagdhunde gehetzt. Alle Abwehrversuche des Wolfs sind natürlich zum scheitern verurteilt. Sein Tod tritt langsam und qualvoll ein.

Bei der Preisverleihung für die Turniersieger werden Kühlschränke, Staubsauger und Schafe verteilt.

Wir vermeiden absichtlich Originalbilder zu diesem Bericht. Es wäre erfreulich, würden sich zahlreiche Leser an einer Petition gegen das Salburun-Festival beteiligen und diese verbreiten.

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