Tierschutzzentrum setzt auf Spa

Tierschutzzentrum setzt auf Spa

Das Dortmunder Tierschutzzentrum nahm sich österreichischen Studie zur Entspannung von Tierheimhunden zu Herzen.

Sebastian Schwarz, Tierpfleger im Dortmunder Tierschutzzentrum, ist gleichermaßen überrascht wie begeistert. Seit einigen Wochen bekommen die Hunde des Tierheims jeden Abend ein Wohlfühl-Programm mit Musik, Düften und Licht, das sie entspannen soll.

Für keinen Hund ist die Unterbringung in einem Tierheim eine glückliche Situation.

Es sitzen, wenn auch getrennt voneinander, verschiedenste Hunde in einem großen Raum in ihren Zwingern. Das sorgt für erheblichen Stress bei den Tieren. Beginnt einer zu bellen, setzt nach kurzer Zeit ein Weiterer ein, bis sich alle an dem »Konzert« beteiligen. Damit soll es nun vorbei sein.

Allabendlich berieseln die Hunde Klänge von Bach und Schumann, speziell für Hunde zusammengestellt.

Vor den Zwingern stehen Lampen, die ihre Farbe zwischen rot, blau und grün wechseln. Im Duft von Sandelholz sollen die Tiere relaxen lernen. Auf das Wellness-Programm wurden die Tierpfleger über eine Studie der Universität Wien aufmerksam, die sich speziell mit unruhigen Hunden im Tierheim beschäftigte.

Aufgrund der Ergebnisse wurde in Zusammenarbeit mit einer Tierheilpraktikerin das neue Konzept entwickelt.

Tierpfleger Schwarz sagt: »Eine Dobermannhündin war zum Beispiel ein sehr hibbeliger Hund, sehr aufgedreht, fast schon überdreht. Bei ihr hat man direkt gemerkt, dass sie bei dieser Musik auch wirklich ruhiger und entspannter wurde.«

Was dem Menschen Entspannung bringt, scheint sogar bei Hunden zu funktionieren. Erfreulich zu sehen, dass Tierheime neuartig Wege entwickeln und obendrein gehen.

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