Hunde reagieren auf Magnetfelder

Hunde reagieren auf Magnetfelder
09. Januar 2014

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wieso ihr Hund gefühlt ewig braucht, um die passende Lösestelle zu finden?

Wir Mensch meinen vermutlich alle, dass der Lösungsvorgang allein dazu dient, sich zu erleichtern. Bei Tieren, genauer gesagt bei Hunden scheint mehr daran zu hängen. Bevor der Hund endlich seinen Rücken krümmt, dreht er sich zig mal um die eigene Achse. Ein interessantes Phänomen für die Wissenschaft.

Forscher der Universität Duisburg-Essen und der Prager Agraruniversität entschlüsselten das Phänomen des 6. Sinns beim Hund.

Aus über 7 Tausend Aufzeichnungen, in denen die Wissenschaftler Hunde bei ihrem Lösungsvorgang beobachteten, ermittelten sie eine Nord-Süd-Ausrichtung der Tiere.

Ausschlaggebend für die Ergebnisse waren die minimalen Schwankungen des Magnetfeldes der Erde, die Hunde offenbar wahrnehmen. Diese bei Hunden fein abgestimmte Sensibilität scheint der Grund für ihre Navigationsfähigkeiten zu sein.

„Für die Wissenschaft ist es auf jeden Fall ein ungeheuer wertvoller Befund. Denn trotz aller Erkenntnisse aus der Zugvogel-Forschung ist der Magnetsinn der Tiere noch immer nicht verstanden“, erklärt Studienleiter Hynek Burda.

Weitere Informationen finden Sie bei Frontiers in Zoology.

Wissenschaft und Forschung

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